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Labortechnik

Labortechnik: So funktioniert Hochleistungsflüssigchromatographie (HPLC)

Besonders der Bereich der Labortechnik umfasst viele verschiedene Instrumente und Analyseverfahren. Eins davon ist die Hochleistungsflüssigchromatographie. Mit dieser Methode werden bereits seit den 60iger Jahren des letzten Jahrhunderts verschiedene Analysen durchgeführt. Doch erst in jüngster Zeit wurde durch eine Verbesserung der Systeme und durch bessere HPLC-Säulen die Effektivität der Analysen deutlich gesteigert.

Die Funktionsweise der Hochleistungsflüssigchromatographie

Grundsätzlich sind alle Hochleistungsflüssigchromatographen (weiterlesen…) gleich aufgebaut. Eine oder mehrere Pumpen befördern den Eluenten vom Vorratsbehälter zur HPLC-Säule. Mit einem Degasser werden die Eluenten zunächst von Luftblasen und Schwebestoffen gereinigt, ehe sie in die Trennsäule eingebracht werden können.

Über den Injektor, direkt hinter der Pumpe angebracht, werden die Proben in die HPLC eingebracht. Hierbei ist vor allem zu beachten, dass die Proben vom Normaldruck auf den Eluentendruck gebracht werden müssen. Hinter der Trennsäule befindet sich der Detector, welcher die aus der Trennsäule austretenden Proben analysiert und entsprechend kategorisiert.

Nach welchem Prinzip wird hierbei gearbeitet?

Zunächst einmal dient diese Form der Chromatographie zur Analyse verschiedener Stoffe in ihren speziellen Zusammensetzungen. Durch die zweigeteilte Form der Chromatografie in eine mobile und eine feste, ist es möglich diese Auftrennung zu betreiben. Die mobile Form befindet sich in den Eluenten, welche von der Pumpe in den Kreislauf gebracht werden, während die feste Form in der Trennsäule vorhanden ist.
Durch die verschiedenen Inhaltsstoffe dieser Trennsäule lagern sich die unterschiedlichsten Komponenten entsprechend ihrer Zusammensetzung ab und verlassen nach genau überprüften und festgelegten Zeitpunkten diese wieder. Dem entsprechend kann der Detector nun die einzelnen Komponenten gezielt analysieren und darstellen.

Die Darstellung der Ergebnisse

Entsprechend der Eichung der Geräte kann der Detector bei dieser Chromatographie die exakte Zusammensetzung einer Probe bestimmen. Dies geschieht über eine entsprechende Balkendarstellung, welche sowohl die jeweils analysierten Bestandteile, als auch deren Mengen darstellen kann. Somit ist das Labor direkt in der Lage die verschiedensten Proben auf ihre Bestandteile untersuchen zu können.

Dank hochwertiger HPLC-Säulen (mehr Infos hier) können so auch kleinste Proben exakt analysiert werden. Allerdings kann es vorkommen, dass manche Proben mehr als einen Durchlauf durch das Gerät benötigen, falls sich ähnliche Stoffe zeitgleich lösen und an den Detector geraten. Denn nach einem großen “Peak” also einer großen Messspitze, können direkt darauf folgende Bestandteile mit nur kleiner Menge nicht genügend Ausschlag bringen um effektiv ermittelt werden zu können.

Wichtigstes Element der Labortechnik

Diese Form der Chromatographie ist aus modernen Laboren kaum noch weg zu denken. Dank der immer besseren Technologien und der immer effektiveren Analysemethoden können so auch geringste Bestandteile exakt und genau bestimmt werden. Zwar benötigen die Proben eine entsprechende Vorbereitung, doch die Analyse selber geschieht bei entsprechend guter Einstellung des Chromatographen beinahe von selber.

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